Die Gerätehersteller fördern den aktuellen Hype um Filme im Handyformat auch, um die Nachfrage nach neuen Plattformen wie Smartphone, Handheld und MP 3-Player anzuheizen. So hat Siemens im Februar auf der Berlinale erstmals den MicroMovie Award an ein 90-Sekunden-Video vergeben, das drei Jungregisseure mit einem Siemens-Handy realisiert haben.
Ansonsten steckt das Medium aber noch in den Kinderschuhen. "Die Industrie bietet in der Regel noch keine neuen Inhalte an", erläuterte die Berliner Fachautorin Verena Dauerer auf dem Produzententag. Den mobilen Medien attestiert sie ein großes Potenzial: "Man hat sie ja schließlich ständig dabei." Entwicklungschancen sieht sie etwa in der zunehmenden "Konvergenz zwischen Film und Computerspielen". Die technikbegeisterte Jugend in Japan habe bereits für mobile Spielekonsolen Programme für den Datenaustausch entwickelt: "Die Konsolen sind Alleskönner, die für die Spiele immer leistungsfähiger werden müssen und sich für das Abspielen von Filmen geradezu anbieten."
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